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Zehn Voraussagen...


... über Purusha Prajapati
Sadhu Chellappa entdeckte in den heiligen Schriften der Hindus zehn Aussagen über Eigenschaften des Gott-Menschen Purusha Prajapati.
 
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(1)

Der Prajapati wird Nishkalanga Purusha (ein sündloser Mensch) sein. (Chandogya Upanishad 1.6.6.7)

 
 

(2, 3 und 4)

Er wird von seiner Familie abgesondert (Satpatha Brahmana 13.6.6.7 oder 13.6.2.2 ), sein eigenes Volk wird ihn verwerfen (Itareya Brahmana 2.16) und man wird einen Kranz aus den Ranken einer Dornenpflanze auf sein Haupt setzen.
Diese Aussagen ergeben sich durch Auslegung der betreffenden Stellen und sind ohne Kenntnis der kulturellen Gegebenheiten kaum möglich. Nach Sadhu Chellappa kannten die Arier drei Formen von Opfern, von denen eines das Pferdeopfer war. Man isolierte zuerst für eine gewisse Zeit das den Göttern geweihte Tier von seinen Artgenossen und kennzeichnete es, indem man ihm einen Dornenkranz auf den Kopf setzte. Das Opfer, zur Sühne von Schuld vollzogen, so Chellappa, sei ein Hinweis auf das eigentliche Sühneopfer des Purusha Prajapati, der seinerseits ohne Fehl und Sünde war. So habe das Opferritual symbolisch die späteren Ereignisse am Karfreitag vorweggenommen. Denn Purusha Prajapati gibt sich schweigend und klaglos hin zu jenem einzigen vollkommenen Opfer (Rig Veda 5.46.1).

 
 

(5)

Man wird Purusha an einen Opferpfosten binden, der aussieht wie ein Trishul (Satpatha Brahmana 3.7.3.1 in Verbindung mit einem Namaha aus dem Sahasra Namavali).

 
 

(6)

Blut wird aus seinem Leib strömen (Bruhad Aranyaka Upanishad 3.9.28.1,2).
Auch diese Stelle ist voller Symbolismus. Aus der Katha Upanishad ist ein Baum bekannt, der Ashvala heisst. Dieser Baum wird ebenfalls Vanuspati genannt (Herr der Bäume). Nun wird Purusha verglichen mit diesem Baum, aus dessen Stamm, wenn er gefällt ist, viel Saft ausströmt. Vanuspati ist ein symbolischer Baum. Er hat seine Wurzeln im Himmel, und sein Geäst reicht von dort herunter bis auf die Erde.

 
 

(7)

Der Purusha wird sterben (Rig Veda 10.81,82,90.6 und Bruhad Aranyaka Upanishad 1.4.1 und 1.2.7), aber seine Knochen werden ihm nicht gebrochen (Itareya Brahmana 2.6).

 
 

(8)

Nach seinem Opfertod wird er zu neuem Leben erwachen (Bruhad Aranyaka Upanishad 3.9.28.4,5 und Satpatha Brahmana 7.1.2.1-11).

 
 

(9)

Er wird seinen Leib den Götter(söhne)n - auch die Übersetzung ‹den Heiligen› ist
möglich -als Speise geben (Satpatha Brahmana 5.1.1.1,2).

 
 

(10)

Der auferstandene Purusha Prajapati wird seinen Leib aus vielen Menschen formen (Rig Veda 10.90.13). Dieser Vers sagt: «Aus seinem Haupt entsprangen die Brahmanen (Denker und Priester),
aus seinen Hände die Kshatriyas (Könige und Krieger), aus seinen Schenkeln die Vaisyas (Händler und Verteiler), aus seinen Füssen die Soodras (Diener und Helfer).»
Diese Schriftstelle ist äusserst umstritten. Sie wurde von den Brahmanen herangezogen, um das Kastensystem zu zementieren, in dem sie selbst die höchste Gesellschaftsschicht bilden. Sadhu Chellappa - und andere (z. B. Swami Chinmayananda) - kämpfen darum, den ursprünglichen Sinn dieses Verses wiederherzustellen. Demnach sind alle Menschen gleichwertig. Sie sind Diener an Gott und der Gesellschaft. Ihr Tun und ihre Begabungen ergänzen sich. Erst zehn Jahre nachdem er diese Schriftstellen entdeckt und ausgelegt hatte, las Sadhu Chellappa zum ersten Mal in der Bibel.

 
   

Fussnoten:

* Der Rig Veda enthält zehn Mantras. Das Letzte dieser Mantras ist gemäss den meisten Sanskrit-Wissenschaftlern als Letztes entstanden. Wenn Sadhu Chellappa es das ‹Herz des Rig Veda› nennt, dann deshalb, weil es Antwort auf die Frage gibt, welchem Gott die Arier dienen und wen sie verehren sollen. Eine Frage, die in den ersten neun Mantras wiederholt gestellt wird.

** Der Trishul ist eine Art Speer mit drei Spitzen. Die Hindupriester brauchten ihn früher bei der Opferzeremonie, um den Leib des dargebrachten Opfertieres über dem Feuer zu wenden.

 
   

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